Kapitel 10: Die Sendung der Jünger

Hinführung
Lesung und Erläuterung des Evangeliums
Theologische und geistliche Lehre
Zum Lesen und Meditieren

1- Hinführung

Jesus sendet seine Jünger vor seiner Auferstehung auf eine Mission, die auf das Haus Israel begrenzt ist. Es handelt sich um eine Art Lehrgang, bevor dann, nach der Auferstehung, eine universale Mission unternommen wird, die auf alle Völker der Erde hin geöffnet ist. Vom Kreuz Christi und aus seiner Auferstehung gehen das Leben der Kirche und alle Sakramente hervor! Das Sakrament der Firmung, das wir Christen des Orients gleichzeitig mit dem Sakrament der Taufe empfangen, erinnert uns an den Tod, die Auferstehung und die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Jünger. Es stärkt uns während unseres ganzen Lebens auf dem Weg des Zeugnisses für die Lehren Christi, bis hin zum Martyrium, d. h. bis hin zum Blutzeugnis, sollte es notwendig werden.

In der apostolischen Predigt Jesu, die wir heute lesen, erklärt Jesus das Programm der Boten und macht ihnen klar, dass sie mit Schwierigkeiten konfrontiert sein werden. Sie werden die Verfolgungen auch von Leuten aus ihrer eigenen Familien erleiden. Vielleicht wirst du heute wegen der Teilnahme an den Treffen des Katechumenats verfolgt. Vielleicht hast du früher in deinem Leben schon viele Schwierigkeiten erlebt. Sei gewiss, dass Jesus zu dir sagt: Fürchte dich nicht, «Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Sklave nicht über seinem Herrn» (Matthäus 10,24). Wenn du bis zum Ende standgehalten hast, wirst du gerettet werden. So ermutigt uns das Wort Gottes, des Herrn, unser christliches Zeugnis im täglichen Leben zu leben.

2- Lektüre und Erläuterung des Evangeliums: Die Aussendung der Jünger (Matthäus 10,16-39)

«16 Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben! 17 Nehmt euch aber vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen. 18 Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt.

19 Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt. 20 Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden. 21 Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken. 22 Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet. 23 Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere. Amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels, bis der Menschensohn kommt. 24 Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Sklave nicht über seinem Herrn. 25 Der Jünger muss sich damit begnügen, dass es ihm geht wie seinem Meister, und der Sklave, dass es ihm geht wie seinem Herrn. Wenn man schon den Herrn des Hauses Beelzebul nennt, dann erst recht seine Hausgenossen. 26 Darum fürchtet euch nicht vor ihnen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. 27 Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. 28 Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann. 29 Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. 30 Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. 31 Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. 32 Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. 33 Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.»

2. 1- Auslegung

Jesu Worte über die Verfolgungen, denen die Jünger ausgesetzt sein werden, erfolgen im Kontext der apostolischen Rede; hier ihr Plan und ihre Hauptideen:

1. Erzählende Einleitung (9,35-10,5a): Matthäus erwähnt, kurz zusammengefasst, die drei Werke Christi: Lehre, Verkündigung der Frohen Botschaft und Heilung (Matthäus 4,23). Jesus erscheint als Hirte voller Barmherzigkeit und Liebe zum Volk, ganz im Gegensatz zu den Hirten Israels; er bringt das Volk zurück auf den Weg Gottes. In der Liste der Zwölf insistiert das Evangelium auf dem Wort «der Erste» für Petrus und verkündet dadurch seine Vorrangstellung unter den anderen Jüngern.

2. Die Pflicht der Gesendeten (10,5b-15): Der Aufbau dieses Absatzes ist wie folgt: Ort der Handlung (10,5b-6); Programm (10,7-8a); Gepäck und Zubehör (10,8b -10); Regeln für Verhalten und Vorgehen (10,11-15). Das Gebot, allein den verlorenen Schafen Israels die Frohe Botschaft zu verkünden, ist zu verstehen als eine Sendung vor der Auferstehung, eine Art Praktikum, das der Messias Israels veranstaltet, um das verstreute Volk zu versammeln (Jesaja 11,12). Es ist bemerkenswert, dass der Dienst des Gottesreiches (10,7) der Dienst des Menschen ist (10,8). Die Radikalität der Vorschrift, die die Ausrüstung betrifft — in Kontrast zu Markus, der den Stock und den Schuh erlaubt — weist auf die große Bedeutung hin, die dem Vertrauen auf die Vorsehung Gottes zukommt, der nicht zulässt, das es an gastlichen Häusern fehlen wird (vgl. das Thema der Vorsehung in Matthäus 6,25-34). Was den Frieden angeht, so ist er die wichtigste der messianischen Segnungen, die in der Sendung gegeben wird (Jesaja 9,1-6; 11,6-9).

3. Die Sendung der Jünger in die Welt und die Verfolgung (10,16-33): In diesem Abschnitt geht es darum, dass das Verständnis der Sendung der Jünger als auferlegte Pflicht sich hinbewegt auf ein Verständnis ihrer Sendung als Bestimmung zu Leiden und Verfolgungen, denen sie ausgesetzt sein werden. Leiden kennzeichnen die christliche Sendung. In diesem Abschnitt gibt es eine Einleitung (10,16) und drei literarische Einheiten. Die Einleitung spricht von der Sendung mitten hinein in Gefahren und von der Pflicht, intelligent und demütig zu sein. Die erste literarische Einheit (10,17-23) erzählt von den Verfolgungen durch die Juden und durch andere Nationen und von den richtigen Verhaltensweisen, die von den Jüngern gefordert sind. Die zweite und zentrale Einheit (10,24-25) ist die mittlere. Sie spricht von der geforderten Übereinstimmung zwischen Schüler und Lehrer, Diener und Herr. Die dritte Einheit (10,26-33) konzentriert sich auf die dreimalige Aufforderung „Fürchtet euch nicht“ (Verse 26, 28 und 31) und versichert dem Jünger, dass Gott der Herr der Geschichte ist, der jeden Menschen nach seinen Werken gerecht richten wird.

4. Anforderungen an die Jünger und Belohnung derer, die sie gastfreundlich aufnehmen (10,34-42): Die ersten Verse (10,34-36) stellen die zu Widerspruch herausfordernde Sendung Jesu dar sowie die wegen Christus entstehenden Spaltungen in den Familien: Es gibt diejenigen Menschen – und zwar in ein und derselben Familie –, die glauben und in engagierter Weise das religiöse Leben praktizieren wollen, und es gibt diejenigen, die das zurückweisen. Die zweite Einheit (10,37-39) spricht von den Konsequenzen, die sich im Leben derer ergeben, die die Sendung Christi annehmen. Die letzte Einheit (10,40-42) handelt dann noch von dem Band, das den Sendenden, die Gesendeten und Gott verbindet.

5. Narrative Schlussfolgerung (11,1): Dieser Vers schließt das Gesamt der Reden des Evangeliums nach Matthäus ab. Im Kontrast zu Markus (6,12.13.30) und Lukas (9,6.10), interessiert sich Matthäus nicht für die Umsetzung der Sendung durch die Jünger. Er fährt stattdessen damit fort, den Dienst Jesu Christ inmitten seines Volkes zu schildern. Bis zur letzten Etappe des Evangeliums (28,16-20) vermeidet er es, die Umsetzung der Sendung in die Tat durch die Jünger darzustellen.

2. 2- Aktualisierung

Lieber Bruder Kandidat für die Taufe, heute nimmst noch an Katechesen teil und hörst Predigten. Du hast das Sakrament der Taufe und Firmung noch nicht empfangen und wurdest bis jetzt noch nicht offiziell in die Welt gesandt, um Christus zu verkünden. Dennoch bist du jetzt schon aufgefordert, ihn in deinen Handlungen und Worten zu bezeugen. Der von Christus Gesandte weiß, dass er an erster Stelle ein Schaf zu sein hat, das dem Hirten in die Schafherde des Lebens folgt. Auf dem Weg soll er den anderen helfen und die Wunden der Menschheit verbinden. Der Apostel Christi weiß, dass er vor allem wie ein Schaf seinem Hirten in Richtung des Lebens folgen muss. Auf diesem Weg muss er anderen helfen und die Wunden der Menschheit heilen.

Christus verspricht demjenigen Belohnung, der ihm bis zum Ende folgt. Freilich, während dieses Lebens werden wir mit vielen Problemen konfrontiert. Wir müssen sie annehmen in der Hoffnung des Gläubigen, der das verherrlichte Kreuz betrachtet und von ihm Kraft und Hilfe erhält. Die Wölfe sind zahlreich und die Arten von Verfolgungen sind zahllos. Wir sollen wissen, dass das Kreuz im Leben des Gläubigen eine Normalität ist. Das Christentum hat drei Jahrhunderte ohne Redefreiheit seine religiösen Riten gelebt, und das Blut der Märtyrer ist der Samen der Christen geworden. Heute erleben wir andere Verfolgungen. Wir finden es schwer, den Versuchungen des alltäglichen Lebens zu widerstehen und uns den Verfolgungen zu widersetzen, die von einer anderen Art sind. Wir sollen wissen, dass das Sakrament der Firmung, das wir zusammen mit der Taufe empfangen werden, uns hilft, unser Leben lang die Lehren Christi zu bezeugen, wenn nötig, bis zum Vergießen unseres Blutes. Die apostolische Rede Jesu (Matthäus 10) ist die Charta für unser Leben inmitten der Welt.

3- Theologische und geistliche Lehre: Der Heilige Geist und das Sakrament der Firmung

Das Lukas-Evangelium erzählt uns im Text von der Verkündigung Marias, dass der Heilige Geist auf sie herabgekommen ist und den Sohn Gottes in sie gepflanzt hat, damit er Mensch werde. Wir sehen, dass derselbe Heilige Geist auf Jesus herabgekommen ist am Tag seiner Taufe, am Anfang seines öffentlichen Wirkens. Danach hat der Heilige Geist den Herrn Jesus sein ganzes Leben lang auf unserer Erde begleitet, einschließlich seines Leidens, seines Todes und seiner Auferstehung. Auferstanden sendet Jesus den Geist seiner Kirche: «Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit […] Er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe» (Johannes 14,16- 17.26b). Die Beziehung zwischen Jesus und dem Heiligen Geist ist sehr eng, so sehr, dass wir ihn Geist Jesu nennen können!

Die Kirche hat den Heiligen Geist am Pfingsttag empfangen, d. h. am 50. Tag nach der Auferstehung Christi. Wenn wir das Buch der Apostelgeschichte lesen, stellen wir fest, dass die früheste Kirche dieselben Werke vollbringt wie Jesus. Sie lebt von seinem Geist, und geht voran, inspiriert von ihm. Er ist mit Macht in ihr gegenwärtig, er stärkt und ermutigt sie. Er hat sie tief eindringen lassen in das Verständnis des Geheimnisses Christi. Er leitet sie auf ihrem Weg zum Königreich Gottes. Er hilft ihr die Frohe Botschaft in Wort und Tat zu vermitteln, was bedeutet, dass er sie lehrt, den rechten Weg auszumachen, dem sie zu folgen hat.

Der Geist Gottes fährt fort, in den Herzen der Gläubigen zu wirken. Er vermittelt ihnen die inneren Einstellungen Christi selbst. Er erzählt ihnen von den Gefühlen Christi, von seiner großen Liebe und seiner Macht, Sünden zu vergeben. Er pflanzt in ihren Herzen auch Frieden sowie die Sehnsucht nach dem Gebet ein und lehrt sie, wie und mit welchen Gedanken im Herzen sie beten sollen. In diesem Sinne sagt der Apostel Paulus: «So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können. Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt, so wie Gott es will, für die Heiligen ein» (Römer 8,26-26). Die Früchte des Geistes sind zahlreich. Der heilige Paulus erwähnt sie: «Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung» (Gal 5,22). Die vom Heiligen Geist verliehenen Gaben sind ebenso vielfältig: «Geist der Weisheit, Geist der Einsicht, Geist des Rates und der Stärke, Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht» (vgl. Jesaja 11,2). All dies zeigt den Reichtum an, den Gott in die Herzen derer ausgießt, die ihn im Heiligen Geist lieben. Das Werk des Heiligen Geistes übersteigt jegliche Vorstellungskraft, denn es kennt keine Grenzen. Er wirkt, wie Jesus es sagt, wie der Wind, der nicht an einem Ort gebunden ist. Er wirkt überall in der Welt, er kennt keine vom Menschen gesetzten Barrieren. Selbst bei den Nichtgläubigen wirkt der Geist Gottes, um sie zur wahren Liebe und zur Kenntnis Gottes in Christus zu führen. So sehen wir, dass viele Menschen Jesus suchen oder wenigstens seine Lehren und Grundsätze anerkennen. In der Tat, Gott bewirkt, dass die Herzen der Menschen die Frohe Botschaft, das Evangelium Jesu Christi, annehmen. Die Gläubigen aber empfangen den Heiligen Geist mittels der Sakramente, besonders der Firmung.

Durch seine Taufe tritt der Gläubige in die Kirche ein. Sie macht ihn zu einem neuen Menschen, der mit Christus auferstanden ist. Selbst wenn das Geschenk des Heiligen Geistes in jedem Moment zugänglich ist, wird er in der Kirche im Sakrament der Firmung in besonderer Weise gegenwärtig. Wenn der Priester seine Hand auf die Stirn des Getauften legt und ihn mit dem Chrisam-Öl als Zeichen der himmlischen Salbung salbt, kommt der Heilige Geist, um bei dem Getauften zu bleiben, damit er in seinem Leben von ihm Zeugnis ablegen und in der Welt den angenehmen Geruch Christi verbreiten kann. Die orientalische Kirche spendet das Sakrament der Firmung gleichzeitig mit der Taufe, um die Einheit der beiden Sakramente und die wichtige Rolle des Geistes im Leben des Gläubigen zu betonen. Dagegen spendet die lateinische Kirche die heilige Firmung zu einem eigenen Zeitpunkt, später im Leben des Gläubigen. Sie lässt so jedem der beiden Sakramente seinen je eigenen, wichtigen Platz zukommen.

4- Zum Lesen und Meditieren: Lesung von Theodor von Mopsuestia (gest. 428)

Das Sakrament der Firmung

«27. Sobald du die Gnade durch die Taufe empfangen hast und ein weißes strahlendes Gewand trägst, naht sich der Priester und macht ein Zeichen zwischen deine Augen und spricht: „N. wird bezeichnet im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.» Da Jesus, als er aus dem Wasser stieg, die Gnade des Heiligen Geistes empfing, der in Gestalt einer Taube kam und sich ihm nahte, sagt man also, dass er im Heiligen Geist gesalbt wurde — „der Geist des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt“ (Lukas 4,18), sowie „Jesus von Nazareth, den Gott mit heiligem Geist gesalbt hat und mit Kraft“ (Apostelgeschichte 10,38). Damit will er anzeigen, dass der Heilige Geist nicht vollständig von ihm getrennt werden kann. Ebenso hängt er auch denjenigen Menschen, die mit dem Öl der Salbung gesalbt werden, an und trennt sich von ihnen nicht. Also musst auch du notwendig zwischen deine Augen die Besiegelung empfangen. „Und er macht das Zeichen und spricht: N. wird bezeichnet im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“, damit auch du dieses Zeichen (griech. semeion) und diesen Hinweis erhältst, welcher in der Benennung von Vater, Sohn und Heiligem Geist besteht, dass auch auf dich der Heilige Geist gekommen ist und du gesalbt wurdest und ihn aus Gnade empfangen hast, dass er zu dir gehört und in dir bleibt. Von ihm hast du hier die Erstlingsgabe, weil du sinnbildhaft (typikoos) schon jetzt den Genuss jener künftigen Güter empfängst. Dann aber wirst du die ganze Gnade erhalten und durch sie unsterblich, unverweslich, leidensunfähig und unwandelbar sein, wenn auch dein Leib ewig Bestand haben wird und nicht mehr aufgelöst wird und auch deine Seele keine Wandlung mehr zum Bösen hin erfahren kann.»

(Katechetische Homilien II [Deutsch], übers. und eingeleitet von Peter Bruns. Freiburg: Herder, 1995, S. 384. Vierte Homilie (14))